Freiwillige*r werden

 

Ablauf der Vorbereitung, wie wir Freiwillige begleiten und der finanzielle Rahmen.

Vorbereitung

Wie werde ich vorbereitet?

Zusammen mit zurückgekehrten Freiwilligen begleitet Dich Kristen, die Leiterin unseres Dienstes, während der unterschiedlichen Vorbereitungsphasen. Sie stehen Dir mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um Organisatorisches geht wie Impfungen, Seminarveranstaltungen, Sprachvorbereitung oder auch Finanzielles. Die inhaltliche Vorbereitung erfolgt in normaler Weise durch zwei Wochenendseminare und einen 8-10tägigen Seminar meist kurz vor der Ausreise. Die Teilnahme daran ist verpflichtend.

Was muss ich selber machen?

Außerhalb der Seminare hast du einiges zu erledigen, z.B. Visumsunterlagen vorbereiten, Kontakt zur Dienststelle pflegen, Sprache lernen, medizinische Voruntersuchung und ggf. Impfungen durchführen lassen, Solidaritätskreis aufbauen, eine kleine Reiseapotheke anlegen, usw.

Vorlauf und Ausreisezeitraum

Wegen dieser Vorbereitung und der z. T. umfassenden Formalitäten, die zu erledigen sind, empfehlen wir eine Bewerbung möglichst acht Monate vor dem angestrebten Dienstbeginn. Die meisten Freiwillige reisen im August oder September aus. Aber auch andere Ausreisetermine sind in Absprache mit unseren Projektpartner*innen möglich.

Begleitung

Welche Ansprechpartner*innen habe ich?

Während des Dienstes wirst Du weiterhin von uns meist per Email oder Chat begleitet, und wir werden auch mal telefonieren. Natürlich hast du auch im Projekt eine*n Ansprechparter*in. Diese sind für dich besonders am Anfang da und stehen dir dann weiter im Alltag zur Seite.

Kommen noch mehr Seminare dazu?

Ein Zwischenseminar bietet die Möglichkeit im Austausch mit andern MaZlerInnen oder Freiwilligen im Dienstland und manchmal auch Nachbarländern über die erste Hälfte des Dienstes nachzudenken und Ausschau auf die verbleibende Zeit zu halten.

Nach dem Dienst findet das ebenfalls verpflichtende Rückkehrseminar statt, bei dem das gemeinsame Reflektieren, Austauschen und auch Feiern helfen sollen, den Dienst abzuschließen und die Erfahrungen nach Deutschland zu holen, zu teilen und für uns als Organisation aber auch für die Allgemeinheit fruchtbar zu machen. 

Berichte

In kurzen Berichten, Rundbriefen und kurzen Filmen oder Fotoreportagen berichtest Du und teilst Deine Erfahrungen etwa alle 4 bis 6 Wochen mit uns und Deinem Solikreis. Das ist ein Stück Öffentlichkeitsarbeit Deinerseits, aber damit ermöglichst Du es vielen Dich aus der Ferne, auch uns, mit Dir auf dem Weg zu sein und so Dich zu “begleiten”.

Kosten

 

Wie viel kostet ein Freiwilligendienst?

Wenn man alle Ausgaben des Dienstes zusammenrechnet (Flug, Taschengeld, Versicherung, Vorbereitung, Begleitung usw.) kostet dieser etwa 800 – 1000 € im Monat und wird finanziert aus mehreren Töpfen.

Wie werden die Kosten gedeckt?

Solidaritätskreis

Viele, die Dir nahe sind, möchten den Dienst unterstützen und auf diese Spenden ist unser Verein angewiesen. Wir stellen für jede Spende oder jährliche Spendensumme über 100€ eine Spendenbescheinigung aus.

andere Förderer

Auch Bistümer bzw. Landeskirchen interessieren sich für das Engagement der MaZlerInnen und manche bezuschussen unseren Verein.

Bundesmittel

Darüber hinaus gibt es seit über 10 Jahren Förderungen vom Staat, die den Dienst junger Menschen finanziell unterstützen. Seit September 2008 sind wir anerkannte Entsendeorganisation im welwärts Förderprogramm der Bundesregierung und seit Juni 2011 anerkannter IJFD-Träger.

Damit stehen uns für anerkannte Einsätze Fördermittel des Bundes von bis zu 350 Euro pro Monat im IJFD und bis zu 75% der Förderfähigenkosten im weltwärts Förderprogramm zur Verfügung.

Beratung

Du brauchst mehr Informationen, hast Fragen oder möchtest dich einfach mit jemand über Freiwilligendienste unterhalten? Schreib uns ein Email oder rufe uns an. Wir freuen uns darauf.

Erfahrungsberichte

Freiwillige berichten von ihre Erfahrungen im Freiwilligen Internationalen Jahr.